DGUV V3 Prüfprotokoll als Vorlage, mit Grenzwerten und Quellen.
Prüfprotokoll für ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel: Kopfdaten, 13 Spalten je Gerät, Grenzwerte und Fristen auf einem Hinweisblatt. Als PDF zum Ausfüllen auf der Baustelle und als Tabelle für die Geräteliste. Ohne Anmeldung.
Stand 3. September 2026. Grundlagen: DGUV Vorschrift 3 mit Durchführungsanweisungen, DGUV Information 203-070 in der Ausgabe April 2026, DIN EN 50699 (VDE 0702):2021-06, Paragraf 14 BetrSichV. Vorlage ohne Gewähr, maßgeblich sind die Regelwerke in der jeweils gültigen Fassung.
Was ins Protokoll gehört.
Die Betriebssicherheitsverordnung verlangt vier Mindestangaben, die DGUV Information 203-070 beschreibt den vollständigen Inhalt. Die Vorlage bildet beides ab.
- Gerätekennung
- Typ, Hersteller, Inventarnummer, eindeutig wie auf dem Gerät.
- Verwendungsort
- Wo das Gerät eingesetzt wird; das bestimmt die Prüffrist.
- Schutzklasse
- I, II oder III. Die Grenzwerte hängen davon ab.
- Prüfdatum, Prüfperson, Prüfgerät
- Datum, Name, Typ und Seriennummer des Prüfgeräts nach VDE 0413.
- Messverfahren
- Direkte Methode, Differenzstrommethode oder alternative Methode, wie in der Ausgabe April 2026 der DGUV Information 203-070 benannt.
- Besichtigen
- Immer der erste Schritt. Rund 80 Prozent aller Mängel werden hier erkannt.
- Messwerte
- Schutzleiterwiderstand, Isolationswiderstand, Schutzleiter- oder Berührungsstrom, bei Sekundärkreisen die Ausgangsspannung.
- Erproben
- Sicherheitseinrichtungen und Funktion.
- Ergebnis, nächster Prüftermin
- Bestanden oder nicht bestanden; die Plakette nur bei bestandener Prüfung.
- Begründung ausgelassener Schritte
- Abweichungen vom Prüfablauf sind zu begründen.
- Unterschrift
- Name und Unterschrift der Prüfperson; bei rein elektronischer Übermittlung verlangt Paragraf 14 Absatz 7 BetrSichV eine elektronische Signatur.
Die Grenzwerte, die auf dem Hinweisblatt stehen.
| Messung | Grenzwert nach DGUV Information 203-070, April 2026 |
|---|---|
| Schutzleiterwiderstand (SK I) | 0,3 Ohm bis 5 m bei 1,5 mm², je weitere 7,5 m plus 0,1 Ohm, höchstens 1,0 Ohm; Prüfstrom mindestens 200 mA |
| Isolationswiderstand | SK I 1,00 MOhm; SK I mit Heizelementen 0,30 MOhm; SK I und II gegen nicht mit dem Schutzleiter verbundene Teile 2,00 MOhm; SELV und PELV 0,25 MOhm; Messspannung mindestens 500 V DC |
| Schutzleiterstrom (SK I) | höchstens 3,5 mA; bei Heizleistung über 3,5 kW 1 mA je kW, höchstens 10 mA |
| Berührungsstrom (SK II, Teile ohne Schutzleiter) | höchstens 0,5 mA |
| Ausgangsspannung SELV und PELV | höchstens 25 V AC oder 60 V DC |
Prüffristen als Richtwerte aus den Durchführungsanweisungen zur DGUV Vorschrift 3, Tabelle 1B: 6 Monate, auf Baustellen 3 Monate; Maximalwerte 1 Jahr in Baustellen, Fertigungsstätten und Werkstätten, 2 Jahre in Büros. Verbindlich ist die Frist aus der Gefährdungsbeurteilung nach Paragraf 3 Absatz 6 BetrSichV.
Quellen, geöffnet am 3. September 2026: DGUV Information 203-070 · Durchführungsanweisungen zur DGUV Vorschrift 3 · Paragraf 14 BetrSichV · DKE zu DIN EN 50699 (VDE 0702):2021-06.
Dieselben Felder, ohne Zettel.
In Kabelix ist das Protokoll eine Checkliste am Kundenauftrag: Messwerte eintragen, Fotos, Unterschrift auf dem Display (keine qualifizierte elektronische Signatur nach eIDAS), PDF am Auftrag, Folgetermin beim Kunden. Die Vorlage bleibt kostenlos, die App macht das Abtippen überflüssig.
Fragen zur Vorlage
Reicht die Vorlage als Nachweis nach DGUV V3?
Sie enthält die vier Mindestangaben aus Paragraf 14 Absatz 7 BetrSichV (Art der Prüfung, Umfang, Ergebnis, Name und Unterschrift der befähigten Person) und die Dokumentationsinhalte aus der DGUV Information 203-070. Den Nachweis macht die Prüfung selbst, mit geeignetem Prüfgerät und durch eine Elektrofachkraft oder eine unterwiesene Person unter deren Aufsicht.
Wie lange muss das Protokoll aufbewahrt werden?
Mindestens bis zur nächsten Prüfung, elektronisch zulässig. Wird ein Gerät an verschiedenen Betriebsorten eingesetzt, ist am Einsatzort ein Nachweis der letzten Prüfung vorzuhalten.
Welche Prüffrist trage ich ein?
Die Frist legt der Unternehmer in der Gefährdungsbeurteilung fest. Richtwerte aus den Durchführungsanweisungen zur DGUV Vorschrift 3: 6 Monate, auf Baustellen 3 Monate; Maximalwert 1 Jahr in Baustellen, Fertigung und Werkstatt, 2 Jahre in Büros. Bei einer Fehlerquote von höchstens 2 Prozent gilt die Frist als ausreichend.
Gilt die Vorlage auch für die Prüfung nach Reparatur?
Die Felder sind dieselben, die Norm eine andere: nach Instandsetzung gilt DIN EN 50678 (VDE 0701):2021-02, für die Wiederholungsprüfung DIN EN 50699 (VDE 0702):2021-06. Tragt die Prüfgrundlage im Kopf entsprechend ein.
Wie geht das ohne Vorlage, direkt in der App?
In Kabelix läuft die Prüfung als Checkliste am Kundenauftrag: Positionen abhaken, Messwerte eintragen, Fotos, Unterschrift auf dem Display (keine qualifizierte elektronische Signatur nach eIDAS), Protokoll als PDF am Auftrag, Folgetermin beim Kunden. Ohne Abtippen.
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